Sunday, January 21, 2007

Zweitausendundsieben


Nachdem wir tags zuvor den Neujahrsabend in Erlangen bei Annette und Robert verbracht hatten, hielten Lara und ich auf dem Heimweg in unserem geliebten Bamberg. Nach einem Schnitzel im Esspress (wo die Kueche nicht ganz so schrecklich wie der Name ist), gingen wir unserer Lieblingsbeschaeftigung nach, dem ziellosen Schlendern.

Fuenfundzwanzig



Sechsundzwanzig Tage spaeter kniete ich auf dem Parkett in Laras Zimmer mit fuenfundzwanzig roten Rosen in meiner Hand und hielt um die ihre an. Es war gegen elf Uhr nachts am Weihnachtsabend, und der Antrag kam ziemlich ueberraschend, da ich ihn eigentlich fuer das neue Jahr angekuendigt hatte, unter dem Vorwand, dass dann die weihnachtliche Hektik bereits abgeklungen waere... In den darauffolgenden zwei Wochen waren wir insgesamt vier- oder fuenfmal in diversen Standes- und sonstigen Aemtern; dennoch muss ich zugeben, dass es weit einfacher ist, die buerokratischen Formalitaeten fuer eine Heirat zu erledigen, als ich gedacht haette.

Achtundzwanzig

Am 23. November kam mich Lara fuer eine Woche besuchen. Ich konnte mir einige Tage freinehmen und so hatten wir eine schoene Zeit im nicht besonders winterlichen New York. Wir machten ausgedehnte Spaziergaenge durch Soho, Village, Midtown und Williamsburg, sahen ein Basketballspiel der Knicks im Madison Square Garden und statteten dem MOMA einen Besuch ab. Ich hatte den Eindruck, dass dieser Aufenthalt auch ausschlaggebend fuer Laras Auffassung vom New Yorker Leben war; nach ein paar Tagen schien es mir, als haette sie die Stadt in ihr Herz geschlossen und freute sich nunmehr sehr auf den Umzug. Auf dem Foto sieht man Lara (und, wenn man genau hinsieht, mich) beim Fruehstueck am 28. November, meinem 28. Geburtstag.