Haus Besuch

Letzten Donnerstag kamen Mama und Papa auf ein langes Wochenende zu Besuch. Zwei Tage zuvor, an Mamas und Laras Geburtstag, hatte es zum ersten Mal in diesem Winter geschneit. Ganz Manhattan schien unter einer Haube aus Milchglas gefangen; es schneite so sehr, dass man vom ca. 200 Meter weit entfernten Buero in Hoboken das Ufer Manhattans nicht mehr erkennen konnte. Eisschollen drifteten den in Ufernaehe zugefrorenen Hudson entlang. Der Wind war abends so schneidend eisig, dass Barbara und ich die geringsten Entfernungen im Taxi zuruecklegten.Donnerstag hatte sich die Temperatur merklich gebessert, von ca. -15 auf vielleicht -5. Daher konnten wir unsere ausgiebigen Spaziergaenge relativ unbeschadet ueberstehen. Freitags gingen Mama und Papa morgens ins MOMA; am Nachmittag liefen wir zusammen vom Central Park die 5. Avenue hinunter bis zu Union Square. An der 34. Strasse legten wir eine Pause im Empire State ein (erstes Bild) und assen abends bei einem Japaner um die Ecke. Am Samstag liefen wir nach einem ausdehnten Brunch im Cookshop via West Village und Soho nach Chinatown und kehrten abends zu Burger und Bier beim Half King auf der 10. Avenue ein. Sonntag fruehstueckten wir im (mittlerweile festen Bestandteil meiner sonntaeglichen Routine) Chelsea Market und machten uns sodann nach Dumbo auf, ueberquerten die Brooklyn Bridge Richtung Ground Zero, kauften in der Naehe des Parks Salat fuers Abendessen und schauten uns im bis auf den letzten Sitzplatz ausverkauften Angelika "Das Leben der Anderen" auf Deutsch mit englischen Untertiteln an! Tags darauf musste ich wieder arbeiten; meine unmittelbaren Vorfahren hingegen schlugen die verbleibenden Stunden mit einem erneuten Brunch im Cookshop und etwas Bummeln in der Gegend um Herald Square tot.

